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Case Study lens-shop GmbH

Angenehm zu bestellen, schön, übersichtlich und schnell: Die Kunden sind vollauf zufrieden mit dem Online-Einkauf von Kontaktlinsen bei der Münchner lens-shop GmbH. Beim Programmieren setzte der IT-Dienstleister plus-IT komplett auf die Produkte seines Partners Microsoft: Damit ist der Web-Shop für künftige Expansionen bestens gerüstet.

  1. Die Ausgangssituation
  2. Die Anforderung
  3. Die Vorgehensweise
  4. Die Lösung
  5. Die Vorteile
  6. Die Zukunftspläne

Die Ausgangssituation:
Die im Münchner Norden ansässige lens-shop GmbH betreibt seit vier Jahren einen Versandhandel mit Kontaktlinsen. Im Jahr 2000 plante die Geschäftsführung, die Bestellmöglichkeit auf das Internet auszuweiten, um Kunden eine bequeme Alternative zu Telefon und Fax zu bieten. Die Suche nach einem geeigneten Web-Shop begann und stellte sich als wahre Odyssee heraus. Ein Anbieter nach dem anderen scheiterte an den Anforderungen. Ende 2001 kam über eine Empfehlung die plus-IT GmbH ins Spiel.

Die Anforderung:
“Eine Kontaktlinse ist ein ziemlich komplizierter Artikel”, erklärt die Projektleiterin Liane Haller. “Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten mit Werten wie Stärke oder Zylinder. Da kommen Tausende von Varianten zusammen.” Von Anfang an stand fest, dass der Kunde die Möglichkeit haben sollte, Varianten auszuwählen, ohne etwas eintippen zu müssen. Das vereinfacht die Bestellung und reduziert Fehler. Haller musste erkennen: Standard-Shops stoßen hier an ihre Grenzen. “plus-IT hat den Shop von Anfang an so konzipiert, dass wir ihn selbst betreiben können: etwa um die Datenbank zu pflegen, Auswertungen vorzunehmen oder neue Varianten anzulegen.” Alle anderen Anbieter gingen so vor, dass die lens-shop GmbH bei Änderungswünschen von ihnen abhängig gewesen wäre.

Die Vorgehensweise:
Gefragt, welcher der beste Web-Shop am Markt sei, führte plus-IT Anfang 2002 eine Wettbewerbsanalyse durch. Danach war klar: Die optimalste Lösung besteht darin, einen individuellen Shop zu programmieren, der die Vorteile der besten Shops vereint, ohne deren Schwachstellen aufzuweisen. “Der schwierigste und zeitaufwendigste Teil war die Planung. Die Frage war, wie man die Anforderungen, die unsere Produkte an den Shop stellen, technisch umsetzen konnte”, so Liane Haller. Gut gefiel ihr der Vorschlag von plus-IT, einen Prototyp zu erstellen. “Wir konnten im Internet die Entwicklung des Shops verfolgen, die Funktionen gleich ausprobieren und sofort korrigierend eingreifen, wenn etwas nicht passte”, beschreibt die Projektleiterin. Die Programmierung des endgültigen Shops ging durch die intensive Vorarbeit und das genaue Konzept sehr schnell. Nach vier Monaten war das System fertig: einen Monat vor der vereinbarten Frist. “Die Zusammenarbeit lief reibungslos.”

Die Lösung:
Der Web-Shop wurde vollständig mit Microsoft-Produkten realisiert. Die Programmierung erfolgte mit Visual Studio.net und C#. Das Programm ist komplett objektorientiert aufgebaut, um organisatorische Änderungen leicht durchführen zu können. Als Datenbank fungiert der Microsoft SQL Server 2000 Enterprise Edition unter Windows 2000 Server. Gehostet wird der Server zurzeit von plus-IT. “Um die schnellste Performance für die Kunden zu erreichen und die Sicherheit im Web zu erhöhen, laufen alle Zugriffe auf die Datenbank über sogenannte Stored Procedures ab”, erklärt plus-IT-Geschäftsführer Arno Bachhofer. Außerdem kommt der Shop ohne clientseitige Cookies aus. Die lens-shop GmbH wird per E-Mail über Bestellungen informiert, der Kunde auf die gleiche Weise auf dem laufenden gehalten.

Der Web-Shop wurde so programmiert, dass der Betreiber jederzeit seine Stammdaten wie zum Beispiel neue Artikelvarianten selbst anlegen und verwalten kann. Außerdem hat das Unternehmen die Möglichkeit, über eine verschlüsselte VPN-Verbindung von einem PC aus eine Verbindung zum SQL Server bei plus-IT aufzubauen und mittels Microsoft Access die Artikel, die Lieferanten, die Preise etc. zu pflegen und Berichte mittels Microsoft Access aufzubauen.

Die Vorteile:
Seit Mai 2002 ist der lens-shop online. Von einem Tag auf den anderen wurde das Telefon leise. Die Kunden nahmen das Angebot sehr schnell an und sind voll des Lobes: “Es ist angenehm zu bestellen, der Shop ist schön und übersichtlich, es geht schnell”, fasst die Geschäftsführerin Sigrid Haller die Rückmeldungen der Käufer zusammen. “Inzwischen haben wir allein durchs Internet einen regen Zuwachs an Neukunden, ohne dass wir dafür Werbung machen mussten”, ergänzt die Projektleiterin zufrieden.

Die Vorteile liegen für die Firma auf der Hand: “Wir haben die Abläufe besser organisiert und automatisiert. Die Aufträge werden viel schneller bearbeitet, es gibt weniger Reklamationen.” Die Mitarbeiter haben jetzt mehr Zeit für Kundenberatung und andere Aufgaben. Und der Kunde bekommt seine Kontaktlinsen innerhalb von zwei bis maximal vier Tagen. Am wichtigsten ist für das Unternehmen die Zukunftsperspektive des Shops.

Die Zukunftspläne:
“Weiter automatisieren” lautet die Devise. An oberster Stelle steht derzeit die Auswahl eines Warenwirtschaftssystems, das auch Varianten unterstützt. Dieses soll mit dem Web-Shop verknüpft werden, damit die Bestellvorgänge dann komplett automatisiert ablaufen. Auch eine geografische Expansion innerhalb der EU ist in der Überlegung. Und die Erweiterung der Produktpalette um andere optische Geräte. “Mit diesem Shop können wir jedes Produkt vertreiben, weil er so flexibel angelegt ist”, so die Projektleiterin. So sind andere Währungen und Sprachen bereits bei der Programmierung berücksichtigt worden. “Mit unserem Shop sind wir vollauf zufrieden, eins mit Stern für plus-IT”, freut sich Liane Haller.

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